Der "Diskurs im Kulturbetrieb" am Mittwoch, 14. Dezember, 19.15 Uhr, beschäftigt sich mit der Frage: Ist ein grafisch gelungenes Plakat per Computer-Knopfdruck herstellbar?
Grafik und Gestaltung sind künstlerische Tätigkeiten. Unvorstellbar schien bis vor kurzem die Idee, dass ein gutes Plakat ganz ohne die Kreativität und den geschulten Blick eines professionellen Grafikdesigners entstehen könnte.
Nun bringt ein Projekt der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurth, Fakultät Gestaltung, die Vorstellung vom individuellen Grafikdesign ins Wanken: Studierende entwickelten eine digitale Anwendung, die anhand der vier Gestaltungsbereiche Farbe, Form, Typografie und Bild eine Vielzahl gut gestalteter Plakate generieren kann - scheinbar ohne menschlichen Einfall, allein durch den Zufall. Doch ist das wirklich gelungene Grafik? Wo liegen die Grenzen einer solchen Technik - wo ihre Chancen, wo ihre Risiken?
Der dritte Beitrag in der Reihe "Diskurs im Kulturbetrieb" am Institut für Kulturwissenschaften und Kulturmanagement in Ludwigsburg beschäftigt sich am Mittwoch, 14. Dezember, 19.15 Uhr, mit diesen Fragen. Zu Gast sind Prof. Uli Braun, Prof. Erich Schöls und Christoph Döring von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, um Studierenden Rede und Antwort zu stehen.
Die Veranstaltung ist öffentlich.
Foto: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurth, Fakultät Gestaltung