Das Intensivprogramm „Culture as a creative resource for future Europe“ mit 37 Teilnehmern aus Finnland, Bulgarien, Polen und Deutschland ging an der PH Ludwigsburg zu Ende
Die von der EU geförderte Konferenz, die am Institut für Kulturmanagement nach zwei Wochen zu Ende ging, bereicherte Studierende und Lehrende der PH Ludwigsburg, der finnischen Partnerhochschule HUMAK, der Neofit Risky-Universität in Blagoevgrad in Bulgarien sowie der Jagellonian University in Krakau (Polen). Die 37 Teilnehmer der Konferenz beschäftigten sich mit der Frage, wie sie zukünftig das kreative Potential der Kultur für Europa nutzen können.
Die Studierenden wurden während des Intensivprogramms auf ihr zukünftiges Arbeitsleben als Kulturmanager vorbereitet: In erster Linie lernten sie die europäische Kulturpolitik kennen. Das Verständnis von der Organisationsstruktur der EU und deren Kriterien der Fördermittelvergabe ist essentiell für internationales Projektmanagement. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer Kontakte knüpfen und ihr Netzwerk in Deutschland, Finnland, Bulgarien und Polen stärken. Durch einen intensiven Austausch lernten sie die vertretenen Kulturen kennen. Sie stellten fest, dass es zwar Unterschiede in der Kulturpolitik der Länder gibt, dass aber viele kulturelle Einstellungen und Werte auf europäischer Ebene übereinstimmen und eine Einheit bilden.
Trends, die auch die Arbeit von Kulturmanagern in den nächsten zehn Jahren beeinflussen werden, zeichnete der finnische Dozent Juha Iso-Aho nach: Virtuelle und reale Welten überschneiden sich immer mehr. Neue Technologien und Kommunikationsmedien müssen in den kulturellen Kontext integriert werden, um den Erwartungen der Nutzer gerecht zu werden und Vorteile aus den Möglichkeiten zu generieren. Ebenso käme es darauf an, weltoffen zu sein und interkulturelle Einflüsse in das Kulturleben vor Ort zu integrieren - nach dem Motto „Think global – act local“ („Denke in globalen, aber handle in lokalen Dimensionen“).
Das Fazit aller Teilnehmer fiel einstimmig aus: Obwohl sie alle eine unterschiedliche, kulturelle Herkunft hätten, glichen sich die Ziele, Werte und Träume der jungen Kulturmanager Europas sehr und würden so ein Gemeinschaftsgefühl schaffen.
Text: Laura Geißler
Foto: Laura Geißler / IP-Programme
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