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Jedes zweite Theater "controllt"

22.09.2018

Zum zehnten Forum Theatercontrolling treffen sich am Donnerstag, 11. Oktober, wieder zahlreiche Experten in Ludwigsburg - im Fokus: die Ergebnisse der Online-Befragung


Wie steht es um die Tätigkeit des Controllers in deutschen Theatern? Das Forum Theatercontrolling, das am Institut für Kulturmanagement Berufsfeldforschung betreibt, wollte es wissen und startete im Mai dieses Jahres eine Onlineumfrage. Nun liegen die Ergebnisse vor und stehen am Donnerstag, 11. Oktober, beim Forum Theatercontrolling in Ludwigsburg im Mittelpunkt. Damit feiern die Kulturmanager und Theaterexperten zugleich ein kleines Jubiläum: Es ist ihr zehntes Treffen.

 

So konnte die Befragung unter anderem ermitteln, dass in jedem zweiten der beteiligten Häuser eine Controllingstelle vorhanden ist. Daraus ergeben sich jedoch Folgefragen: Wird in Häusern ohne Controllingstelle kein Controlling gemacht – oder sind die Aufgaben und Funktionen dort anderweitig untergebracht? Welche Instrumente werden eingesetzt, und wie lässt sich, neben dem dominanten Kostencontrolling, der Fokus auch auf Themen wie Erlöscontrolling, Absatzcontrolling oder Personalcontrolling richten? Wie könnte man einfache Controllingberichte ausbauen? Und welche Tools eignen sich, um in kurzer Zeit Wirkungen zu erzielen?

 

Aufgrund der individuellen Ausgestaltung der Controllingsysteme je nach dem Bedürfnis der Theater ist mit vielen Antworten zu rechnen. In Kleingruppen soll der Versuch unternommen werden, einige „Basics“ zu entwickeln, etwa für kleine Häuser ohne feste Controllingstelle oder Betriebe in der Rechtsform einer GmbH. Im Laufe des Tages können die Teilnehmer auch direkt mit den Rohdaten der Befragung operieren. Das Treffen soll zudem Klarheit darüber bringen, wie die Ergebnisse der Befragung einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können. Am Ende des Tages steht noch eine gemeinsame Kulturveranstaltung auf dem Programm: der Besuch einer Aufführung der Gauthier Dance Company im Theaterhaus Stuttgart.

 

Bei Interesse an einer Mitwirkung wenden Sie sich bitte an Dr. Petra Schneidewind

 


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