NachrichtNachricht

Auf den Spuren der Staufer

15.02.2019

Die Tagesexkursion im Wintersemester 2018/19 führte 31 Master-Studierende des ersten und dritten Semesters nach Schwäbisch Gmünd, eine Stadt mit langer Geschichte


Die Tagesexkursion des Master-Studiengangs Kulturwissenschaft und Kulturmangement führte 31 Studierende in diesem Jahr in die älteste Staufer-Stadt Schwäbisch Gmünd (Leitung: Sarah Schuhbauer). Die Studierenden hatten während der Exkursion die Möglichkeit, in das Kulturleben der Stadt einzutauchen und deren vielfältige Angebote kennen zu lernen.

 

Zu Beginn stand ein Besuch im Rathaus der Stadt an, bei dem die Studierenden und die Dozierenden sowohl vom Leiter des Kulturbüros, Ralph Häcker, als auch dem stellvertretenden Leiter des Kulturbüros und Intendanten des Festivals für Europäische Kirchenmusik, Klaus Stemmler, empfangen wurden. Neben ihnen stellte Katharina Lampe, Pressereferentin des Kulturbüros und Mitarbeiterin des Festivals für Europäische Kirchenmusik, ihre Aufgabenbereiche und Tätigkeitsfelder vor.

 

Im Anschluss folgte eine Führung durch das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik. Die ehemalige Silberwarenfabrik gilt als Zeugnis der Industrialisierungs-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Stadt, wurde 1845 errichtet und 1986 als erhaltenswertes Kulturdenkmal in das Denkmalbuch Baden-Württemberg eingetragen. Die noch im Original erhaltene Fabrik vermittelte einen interessanten Eindruck in die Blütezeit der Gmünder Edelmetallindustrie des 19. Jahrhunderts. Die Studierenden erfuhren viel über die frühere Arbeit der Goldschmieder, Graveure oder auch Polierer und konnten die Originalgeräte aus nächster Nähe betrachten.

 

Nach einer stärkenden Mittagspause stand ein Besuch des Kulturzentrums Prediger auf dem Programm. Dabei erwartete die Gruppe sowohl ein Rundgang durch das Museum im Prediger, als auch ein kurzer Blick in die Galerie im Prediger. Der Komplex, der Anfang der 1970er gravierend modernisiert und bis 1973 zum Kulturzentrum der Stadt umgebaut wurde, gilt als Treffpunkt für historische Arbeiten, für überregionale sowie internationale Gegenwartskunst. Während die Studierenden im Museum ein Rundgang durch die Stadtgeschichte Schwäbisch Gmünds erwartete, konnten sie in der Galerie erste Eindrücke der neu eröffneten Ausstellung „Reiner Seliger. brocken bricks“ gewinnen.

 

Zum Tagesabschluss erwartete die Studierenden eine „Historische Innenstadtführung“ durch die älteste Stauferstadt, in deren Verlauf die beiden Stadtführerinnen viele geschichtliche und aktuelle Details zum Stadtgeschehen preis gaben. Dabei konnte auch ein Blick in zwei historisch wichtige Gebäude der Stadt, das Heilig-Kreuz-Münster und die Johanniskirche, geworfen und einige interessante Fakten zur erfolgreichsten Landesgartenschau 2014 berichtet werden.

 

Text: Sarah Schuhbauer

Foto: Anna Stegmann


<< <- Zurück zu: Aktuelle Meldungen