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Master im "Kunstdschungel"

20.02.2019

23 Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs feierten gemeinsam mit Dozierenden, Familien und Freunden ihren zweiten Abschluss und ihr Studienende


Es ist geschafft! So kurz wie treffend lässt sich die Stimmung der 23 Absolventinnen und Absolventen zusammenfassen, die sich am 8. Februar im Literaturcafé der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg eingefunden hatten, um gemeinsam mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, Freunden, Eltern und Dozenten den zweiten akademischen Abschluss in ihrem Leben zu feiern: Auf den Bachelor war, nach zwei Jahren intensiven Studiums in Ludwigsburg, jetzt der Master gefolgt. Die beiden Professoren des Instituts, Prof. Dr. Andrea Hausmann und Prof. Dr. Thomas Knubben, übergaben elf frisch Diplomierten ihr Zeugnis.

 

Vielfältig waren auch in diesem Jahr die Themen, die in den Abschlussarbeiten behandelt worden waren: Ob Qualitätsmanagement oder Employer Branding, Personalführung und Beschwerdemanagement im Museum, Social Media-Anwendungen oder der Einsatz der Balanced Scored Card im Theater, ob Wissensmanagement in Kulturbetrieben oder internationale Kulturpolitik - die Bandbreite zeigte erneut, wie unterschiedlich die Fragestellungen von Kulturmanagement an der Schnittstelle zwischen Institution und Gesellschaft, zwischen künstlerischen und managerialen Akteuren sein können, dies sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. Das Fazit: Der Blick auf Europa und auf die Welt wird für angehende Kulturmanagerinnen und -manager immer wichtiger, auch wenn die Organisiertheit von Kultur in Deutschland nach wie vor häufig von der Logik der öffentlichen Hand bestimmt wird.

 

Doch nicht nur ernste, auch erheiternde Elemente prägten diesen, für viele wohl letzten und daher einzigartigen Abend an der PH Ludwigsburg: Die Kommilitoninnen und Kommilitonen des dritten Semesters hatten den Absolventinnen und Absolventen ein Programm mit musikalischen Instrumental- und Gesangseinlagen, Literaturrezitation und einer überzeugenden Bühnendekoration bereitet. Sie evozierten einen "Kunstdschungel", wie ihn nicht nur die Gegenwartskunst darstellen kann, die der Jahrgang 2016 während seiner Wochenexkursion nach Kassel und Münster auf der documenta 14 begutachtet hatte, sondern wie ihn mitunter der ganze Kulturbetrieb darstellen kann. Auch das Büfett hatte sich dem Motto angepasst, war kulinarisch vielfältig und machte auf seine Weise deutlich: An diesem Abend war die Welt im Literaturcafé zu Gast und lud zum Genießen ein. 

 

Foto: Carmen Fahlbusch

 

 

 


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