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Zielgruppe Kulturtourismus: Migranten

15.08.2019

Eine Studie des Instituts unter Leitung von Prof. Dr. Andrea Hausmann in Nordrhein-Westfalen zeigt: Nicht ethnische, sondern soziale Milieus sind für Kulturnachfragen relevant


Das Institut für Kulturmanagement forscht, lehrt und berät zu kulturtouristischen Fragestellungen; ein Schwerpunkt liegt dabei auf Fragen des Marketings. In diesem Zusammenhang ist Prof. Dr. Andrea Hausmann von Tourismus.NRW e.V. beauftragt worden, die Forschungsfrage zu untersuchen, inwiefern Migrantinnen und Migranten eine eigenständige kulturtouristische Zielgruppe mit Bedarf an spezifischen Marketingmaßnahmen darstellen. 

 

Das Projekt „Migrantinnen und Migranten als kulturtouristische Zielgruppe“ war dabei Teil des EFRE-Projekts „Innovationsprogramm KulturReiseLand NRW“ unter der Federführung von Tourismus NRW e.V., in dem es darum ging, die Kulturhighlights abseits der urbanen Zentren besser in die touristische Vermarktung einzubinden, die Vernetzung unter den Akteuren zu stärken und das Bundesland Nordrhein-Westfalen insgesamt besser im Wettbewerb der Kulturdestinationen zu positionieren. Für Nordrhein-Westfalen als traditionellem Zuwanderungsland war in diesem Zusammenhang unter anderem eine Analyse des kulturtouristischen Nutzungsverhaltens seiner Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund interessant. 

 

Mit der Beantwortung der Frage ergab sich auch das Untersuchungsziel des Teilprojekts, den Kulturbetrieben in NRW unter Maßgabe ihrer knappen finanziellen und personellen Ressourcen eine fundierte Handlungsempfehlung im Umgang mit Migrantinnen und Migranten als kulturtouristische Zielgruppe zu geben. Der Abschlussbericht für das Forschungsprojekt liegt nunmehr vor und steht auch auf dieser Website als Download zur Verfügung.

 

Hier geht es zum Download:

Abschlussbericht

 

Weitere Informationen:

Kulturtourismus als Forschungsschwerpunkt

 

 


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