Welche PR braucht Stuttgarts Kultur?

15.09.2016

Ein Projektseminar des Instituts für Kulturmanagement befragt Kultureinrichtungen - in Kooperation mit dem Kulturamt und dem Statistischen Amt der Stadt Stuttgart


Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist reich an großen und kleinen Kultureinrichtungen: Wer bildende Kunst, Musik- und Sprechtheater, Konzerte oder Kulturgeschichte liebt, kann über das Angebot nicht klagen. Auch die freie Szene hat sich ihren Platz erobert. Zahlreiche dieser Veranstalter und Einrichtungen werden vom Kulturamt der Stadt Stuttgart gefördert.

 

Unterstützung zeigt sich jedoch nicht nur in barer Münze - auch kommunikative Angebote, um sein Zielpublikum zu erreichen, zählt das Kulturamt dazu. Daher versucht das Amt, seine Angebote einer effektiven On- und Offline-PR für die von ihr geförderten Einrichtungen zu verbessern. Doch was genau wird gebraucht? Welche Unterstützung wünschen sich die Kultureinrichtungen, und wie schätzen sie ihre eigene PR-Arbeit ein? Was wiederum wünschen sich die Besucher an Informationen von den Kultureinrichtungen, die sie präferieren, und welche Vertriebswege nutzen sie am liebsten?

 

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, arbeitet das Stuttgarter Kulturamt (Partner: Werner Stiefele) seit dem vergangenen Sommersemester mit dem Statistischen Amt der Stadt Stuttgart (Partner: Jochen Gieck) und 16 Ludwigsburger Studierenden in einem Projektseminar zusammen (Leitung: Dr. Christiane Dätsch). Nach einer dynamischen Analysephase, in der sowohl Einrichtungen der so genannten Hochkultur als auch der Sozio- und der Stadtteilkultur im direkten Gespräch befragt wurden, stand die Entwicklung eines Fragebogens für die Besucher jener rund 30 Einrichtungen an, die sich an der Befragung beteiligen. Auch eine ausführlichere Online-Version des Fragebogens  steht zur Verfügung. Abgeglichen werden die so erhobenen Besuchermeinungen mit den Einschätzungen der Kultureinrichtungen über ihre PR, die gleichfalls in einer Online-Befragung erhoben werden.

 

Im kommenden Wintersemester steht nun die Befragung der Besucher und der Kultureinrichtungen an, sowie die Auswertung der Bögen, der Ergebnisse und ihre Präsentation vor dem Ausschuss für Kultur und Medien der Stadt im Februar 2017. Man darf gespannt sein! 

 

Foto: Georg Linsenmann


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