Ausgezeichnete Master-Arbeiten

15.02.2017

Zeugnisse für 17 frisch gebackene "Master of Arts": Auf der Abschlussfeier des Studiengangs "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement" wurde der erste "Damenjahrgang" verschiedet


Was tun, wenn man durch Zufall ein reiner "Damenjahrgang" geworden ist und sich, trotz Freude an den Kommilitoninnen, einen männlichen Lotsen durchs Studium wünscht? Alles begann mit der Teamlaborwoche auf der Kapfenburg: Bei der dortigen Exkursion zur nahe gelegenen ur- und frühgeschichtlichen Vogelherdhöhle wurde das Plüschtier "Manni, das Mammut" entdeckt. Es zog mit seinen Kommilitoninnen von nun an den viersemestrigen Studiengang zügig durch, und das bis zur eigenen zehnseitigen Masterarbeit.

 

Dass der nun verabschiedete Jahrgang aus 25 angehenden Kulturmanagerinnen Humor besaß, zeigte sich immer wieder: Konstruktiv stemmte er das Studienpensum, während Semestersprecherin Veronica Scholz, selbst Poetry-Slammerin, auf Plüschtier Manni achtgab und ihn an neuralgischen Punkten ins Spiel brachte: bei Auswahlgesprächen etwa, oder auf der Weihnachts- und der Master-Feier.

 

Auf ihr erhielten 17 der Absolventinnen nun ihr Zeugnis. Die Themen aller abgeschlossenen Masterarbeiten stammten aus den Bereichen Kulturpolitik, Sponsoring, Theater, Museen, Musik-, Literatur- und Soziokulturbetrieb, beleuchteten Prognosen von Experten, nutzten Besucherumfragen oder entwarfen strategische Handlungsempfehlungen. Dabei hoben Prof. Dr. Thomas Knubben und Prof. Dr. Armin Klein die hohe Qualität der Masterarbeiten des Studienjahrgangs hervor, während die Kommilitoninnen und Kommilitonen des dritten und des ersten Semesters für ein Rahmenprogramm sorgten, das mit viel Augenzwinkern den "Wiener Schmäh" eines Kaffeehauses in der österreichischen Kapitale evozierte und Erinnerungen an die gemeinsame Wochenexkursion wach rief. 

 

Gefeiert wurde mit Eltern, Freunden, Dozenten und Kommiliton(inn)en: Es bleibt, dem ersten "Damenjahrgang" alles Gute für die Zukunft auszusprechen - und natürlich Manni, dem Mammut.

 

Foto: Florian Mittelhammer

 

 


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