Controlling, mal ganz anders

04.04.2017

Das 7. Treffen des "Forums Theater-Controlling" in Ludwigsburg wählte als Konferenzform ein Bar Camp - die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Deutschland und Österreich


Die Initiatoren hatten sich von Beginn an auf die Fahnen geschrieben, dass das „Forum Theater-Controlling“ von der Mitwirkung und dem Austausch der Teilnehmer leben muss. Der Schwerpunkt sollte nicht auf dem Input durch einen oder mehrere Referenten liegen, sondern auf gemeinsam aufgezeigten Lösungsvorschlägen.

 

Am 31. März kamen 15 Teilnehmer zum 7. Forum aus Deutschland und Österreich in Ludwigsburg zusammen. Als Format wurde diesmal ein Bar Camp gewählt, um den Austausch und die Ergebnisse noch zu verstärken.

 

Insgesamt wurden sechs Sessions angeboten, etwa zu Fragen der Budget-Steuerung im Zusammenhang mit dem Berichtswesen, Erlösanalysen, der Entwicklung eines One-Page-Berichtes, Personalaufwandscontrolling oder Veranstaltungsstatistik. Ein Thema war auch der Spagat, den Jahresabschluss gleichzeitig kameralistisch und doppisch abzubilden. Außerdem stellte Intendant Beat Fehlmann in einer Session den neuen Jahresbericht der Südwestdeutschen Philharmonie vor.

 

Die Themen wurden parallel bearbeitet, die intensiven Diskussionen, die der Bearbeitung folgten, überschritten meist das Zeitbudget. Die Moderation des Tages übernahm Dirk Schütz (Foto). Das nächste Treffen ist für den 6. Oktober 2017 geplant. Bis dahin wird der Austausch zwischen den Teilnehmern und Interessenten fortgesetzt und das Thema Controlling im Kulturbetrieb in Medienberichten und Forschungsarbeiten weiter begleitet.

 

Foto und Text: Petra Schneidewind


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