Kunstmuseen und ihre Besucher

28.06.2017

Neue Dissertation erschienen: Die Kulturmanagerin Linda Frenzel hat Besucherforschung als Instrument des Audience Developments in Kunsmuseen untersucht


Zielgerichtetes Museumsmarketing und besucherspezifische Kunstvermittlung zählen mit Beginn des 21. Jahrhunderts zu den wesentlichen Aufgaben von Kunstmuseen in Deutschland. Die Abstimmung der damit verbundenen strategischen Überlegungen und operativen Maßnahmen bedarf allerdings zunehmender arbeitsintensiver Koordinationsprozesse. Das Konzept Audience Development befähigt Kunstmuseen, ihre Aktivitäten im Bereich Museumsmarketing und Kunstvermittlung möglichst effektiv aufeinander abzustimmen und so ihr Museumsprofil zu stärken.


Die Kulturmanagerin Linda Frenzel stellt in ihrer von Prof. Dr. Andrea Hausmann betreuten Dissertation das Instrument des Audience Development vor und kontextualisiert es in der musealen Praxis. Darüber hinaus wird Besucherforschung sowohl im Rahmen einer theoretischen Analyse als auch durch empirische Untersuchungen als Instrument dieses Konzeptes präsentiert. Ziel des Buches ist es, die Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen des Konzeptes Audience Development für Kunstmuseen zu diskutieren und Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Etablierung des Konzeptes abzuleiten.

 

Lina Frenzel studierte an der Ruhr-Universität Bochum  Kunstgeschichte und Religionswissenschaften sowie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Kunstvermittlung. Im Wintersemester 2016/17 wurde sie an der Viadrina Universität in Frankfurt/Oder an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät promoviert.

 

Buchinformation:
Linda Frenzel (2017): Besucherforschung als Instrument des Audience Development in Kunstmuseen, Aachen (ISBN 978-3-8440-5211-4), 48,80 €.

 

 


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