Vom Zahlenknecht zum Zauberlehrling

09.10.2017

Das achte Arbeitstreffen des Forums Theatercontrolling in Ludwigsburg erarbeitete eine Typologie zur Selbsteinschätzung des eigenen Controlling-Levels


Von Anfang an verfolgte das Ludwigsburger Forum Theater-Controlling das Ziel, den offenen Austausch von Expertenwissen zu ermöglichen. Bei seinen ersten Treffen wurde Input vor allem in Form von Kurzbeiträgen gegeben. Nun setzen die Organisatoren des Forums, unter ihnen Dr. Petra Schneidewind vom Institut für Kulturmanagement, verstärkt auf die Mitwirkung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und das mit großem Erfolg.

 

Hoch motiviert wurde auch am Freitag, 6. Oktober, in Form eines World-Cafés die Frage des Rollenbildes des Controllers im Theater diskutiert. Aus den Ergebnissen, die Dirk Schütz als Moderator der Kurzkonferenz am Abend zusammentrug, wird nun eine Typologisierung erarbeitet, die es den Experten ermöglichen soll, sich anhand folgender Leitfrage selbst in ihr zu verorten: Welches Controlling-Level ist im Hause erreicht, und welche Weiterentwicklung strebt man für die Zukunft an? Entsprechende Vergleichsstudien wie etwa jene, die 2013 von der Horváth-Akademie durchgeführt worden war und die vom „Analyst“ über den „Kontrolleur“, den „Business Partner“ bis zum „Change-Agent“ reichte, wurden für das jetzige Arbeitstreffen herangezogen.

 

Alle Forumsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren sich am Ende des Tages darin einig, dass das richtige Controllingverständnis, und die optimale Einordnung in die Aufbau- und Ablauforganisation, den Nutzen der Controllingfunktion um ein Vielfaches erhöht.

 

Foto: Linda Robens


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