Forschungsfeld Kulturgenossenschaft

09.10.2017

Prof. Dr. Thomas Knubben trug in Brüssel beim 25. Jahreskongress des Europäischen Netzwerks für Kulturmanagement und Kulturpolitik (ENCATC) vor


„Click, Connect and Collaborate“: Das war das Motto des 25. Jahreskongresses des Europäischen Netzwerks für Kulturmanagement und Kulturpolitik (ENCATC), der von 27. bis 30. September in Brüssel stattfand.

 

250 Wissenschaftler und Kulturpolitiker aus über 30 Ländern erörterten in zahlreichen Panels und Foren „New directions in sustaining cultural networks“ – ein hochinteressiertes Auditorium auch für Prof. Dr. Thomas Knubben, der im Plenum über Konzepte und Potenziale von Kulturkooperativen referierte. Die Idee und Praxis von Kooperativen als Rechts- und Organisationsform des selbstverantwortlichen und solidarischen Wirtschaftens wurde 2016 von der UNESCO in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Seit einigen Jahren findet sie immer mehr Interesse auch bei Kultureinrichtungen. Mittlerweile werden nicht nur zahlreiche historische Denkmäler von Kooperativen saniert und betreut, sondern auch Kinos und Theater in dieser Rechtsform betrieben.

 

Und dies nicht nur in Deutschland: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus den europäischen Nachbarländern haben daher Prof. Dr. Knubbens Einladung zur Schaffung eines Forschungsverbunds über Kulturkooperativen im europäischen Vergleich begrüßt und sofort ihre Teilnahme erklärt.

 

Foto: ENCATC


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