Unterstützung für kleine Museen

11.01.2018

Zu Gast im dritten "Kulturdiskurs" am Mittwoch, 17. Januar, 18 Uhr, ist Dr. Axel Burkarth, Leiter der Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg in Stuttgart


Seit 1979 ist die Landesstelle für Museumsbetreuung in Baden-Württemberg in ihrer heutigen Form für nichtstaatliche Museen, Sammlungen und museale Einrichtungen in Baden-Württemberg da. Ihr Ziel ist „die Entwicklung einer gut strukturierten, lebendigen und besucherfreundlichen Museumslandschaft“ (Website). Dazu gehört neben der finanziellen Förderung der Einrichtungen sowie der Fortbildung und Vernetzung des Personals auch die fachliche Beratung in allen museumsrelevanten Belangen. Heute betreut die Landesstelle mehr als 1250 Einrichtungen bei der Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes in den Museen. Sie untersteht dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und ist dem Landesmuseum Württemberg in Stuttgart als selbständige Abteilung zugeordnet.

 

Im Kulturdiskurs am Mittwoch, 17. Januar, 18 Uhr, ist der Leiter der Stuttgarter Landesstelle, Dr. Axel Burkarth, zu Gast. Das Gespräch moderieren die Studierenden Carolin Knotz und Marquard Wittmann; sie fragen nach: Wie wichtig ist die Landesstelle tatsächlich für kleinere Museen - welche Services werden am meisten nachgefragt? Welche Rolle spielt die Arbeitsstelle auch bei der Information und Realisierung kulturpolitischer Vorgaben, wie etwa dem Kulturgutschutzgesetz? Gibt es – einmal kritisch gefragt – eigentlich schon zu viele Museen, oder ist gerade die Diversifizierung der Museumslandschaft ein wichtiger Baustein der kollektiven Erinnerungsarbeit? Die Seminareinheit ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen (Gebäude 5, Raum 5005). 

 

Foto: Sitz des Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg in Stuttgart ist das Landesmuseum Württemberg (Museumsaufnahme).


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