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Strategien für die digitale Praxis

19.04.2018

Ein Studierendenprojekt hat einen Leitfaden für die Entwicklung und Einführung digitaler Strategien im Kulturtourismus entwickelt - Leitfaden ist auf der Website abrufbar


Wie bindet man digitale Strategien gekonnt und zielführend in die Vermittlungsarbeit des kulturellen Erbes in Deutschland ein? Welches Potenzial steckt in Gamification-Anwendungen oder so genannten "Applikationen", kurz: Apps genannt? Diese Fragen stellen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektseminars „Apps und Co im Kulturtourismus“ (Leitung: Prof. Dr. Andrea Hausmann / Lena Weuster M.A.) für einen ganz speziellen Fall: jenen der Schlösser und Gärten.

 

Zwei Semester lang setzten sich die zehn Studierenden konzept- und praxisorientiert mit der Thematik auseinander, berücksichtigten wissenschaftliche Erkenntnisse und vertieften diese zunächst am Praxisbeispiel Instagram als Marketingtool im (Kultur-)Tourismus. Auf diese Arbeiten bauten die Studierenden auf, als sie im Anschluss daran selbst einen Best-Practice-Leitfaden für den Einsatz von Apps zur touristischen Vermittlung und Vermarktung von Kulturerbe entwickelten; er ist nun auf der Website des Instituts abrufbar. 

 

Das Projekt wurde in Kooperation mit ausgewählten Kulturerbestätten und Touristikern durchgeführt und erprobt, unter ihnen Susanne Bleibel, Expertin für digitale Kommunikation bei Tourismus Baden-Württemberg, und Christian Gries, Projektleiter „Digitale Medien und Strategien für Museen", Bayerisches Amt für Landesdenkmalpflege.

 

Der Leitfaden als pdf

 

Foto: Projektgruppe / IKM


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