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Weiterbildung im Kulturmanagement

31.05.2018

Von Kulturpolitik über Kulturfinanzierung bis hin zu Besucherforschung und Kommunikation: Bis Ende Juli bietet das Kontaktstudium sieben Seminare mit bekannten Dozenten an


Weiterbildung im Kulturmanagement ist so vielfältig wie die Kulturlandschaft selbst. Ob in Voll- oder Teilzeit, im Hauptamt oder im Ehrenamt: Für Kulturschaffende sind die Herausforderungen groß. Auch das Spektrum an notwendigen Kompetenzen wächst stetig. Daher ist Weiterbildung ein ständiger Begleiter für Kulturmanager. Das Kontaktstudium Kulturmanagement deckt mit seinen Seminaren aktuelle Themen und das breite Spektrum der Berufstätigkeit ab. Das zeigen auch die Seminare, die noch bis zur Sommerpause Ende Juli an den kommenden vier Wochenenden angeboten werden.

 

Kulturpolitik und Kulturfinanzierung sind für öffentlich geförderte Kulturbetriebe existenzielle Themen  – und gehören daher auch zu den Grundkompetenzen des Kulturmanagers. Sie stehen am Freitag und Samstag, 8. und 9. Juni, auf dem Programm: Im Seminar „Wer den Rahmen vorgibt“ erläutert Dr. Thomas Renz, Peine, den kulturpolitischen Rahmen für Kulturmanager, während Prof. Bernd Steck, Ludwigsburg, im Seminar „Neues kommunales Finanzwesen“ die Voraussetzungen öffentlicher Förderung plastisch macht. Das öffentliche Finanzwesen befindet sich im Umbruch und ist bis 2020 in allen Kommunen in der neuen Form anzuwenden.

 

Da öffentliche Gelder nur begrenzt zur Verfügung, stehen, müssen auch Kulturbetriebe weitere Geldquellen erschließen. Eine Herangehensweise, um kleinere oder größere Beträge im Internet einzuwerben, ist das Crowdfunding. Kleinere Kulturbetriebe, Initiativen und Projekte können so in kurzer Zeit ihre Finanzierung sichern. In Ludwigsburg zeigt am Freitag und Samstag, 15. und 16. Juni, der Fundraiser Maik Meid, Hattingen, was hinter der Methode steckt und wie man vorgehen sollte.

 

Möchte man das Ergebnis eines Kulturbetriebs optimieren, gilt es auch ,“Kunden zu finden und zu binden“. Mit „Audience Building“ beschäftigt sich am Wochenende des 29./30. Juni die Marketingexpertin Irene Knava, Wien: Sie zeigt in ihrem Spezialseminar, wie man mit Informationen über den Besucher die eigene Arbeit verbessern kann. Im Seminar „Von Kosten und Leistungen“ analysiert Prof. Dr. Gabriele Schäfer, Kempten, die Strukturen und Charakteristiken von Kosten und Leistungen und macht anschaulich, wie ein Kulturbetrieb durch Kostensenkung und Erlösmaximierungen Wirkungen erzielen kann.

 

Auch das letzte Seminarwochenende vor der Sommerpause widmet sich Zahlen und dem Publikum. Am Freitag und Samstag, 20. und 21. Juli, führt Dr. Petra Schneidewind mit dem Seminar „Soll und Haben“ in das kaufmännische Rechnungswesen ein. Sie führt vor Augen, welche Entscheidungen der Kulturmanager auf dieser Datenbasis fällen kann. Die Welten des Internet und die Kommunikationskanäle von Social Media stehen im Seminar „Facebook, Twitter & Co“ im Mittelpunkt. Der Wiener Blogger und Kommunikationsexperte Christian Henner-Fehr zeigt anhand vieler praktischer Beispiele, wie man die Kanäle für die eigene PR clever einsetzen kann.

 

Nach einem Prüfungstermin am 27. Juli macht das Kontaktstudium Urlaub, startet dann jedoch früher als gewohnt in den Herbst: Bereits am 7. und 8. September geht es mit einem Seminar zum Personalmanagement mit Prof. Dr. Hausmann weiter. Das Programm für das Jahr 2019 wird noch im Juli online auf den Seiten des Kontaktstudiums veröffentlicht.

 

Foto: Grafik M. Wittmann / E. Weissmüller / J. Drygall


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