Eva Schmitt

Öffentlichkeitsarbeit in der Altana Kulturstiftung

Dass Kunst das Leben bereichert, merke ich jeden Tag in meinem Berufsleben. Ich arbeite mit Bildenden Künstlern, Musikern, Tänzern, Schauspielern und Schriftstellern zusammen, die es schaffen, Schüler durch ihren Einsatz zu berühren, zu bewegen und für die Kunst zu begeistern. Die Künstler sind im Rahmen eines von mir betreuten Projektes für Kulturelle Bildung in Schulen zu Gast und malen, tanzen, musizieren oder schreiben ein Jahr lang, einmal pro Woche, je einen kompletten Tag mit den Schülern.


Als Volontärin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit an der Schnittstelle zum Kulturellen Bildungsprogramm der ALTANA Kulturstiftung verantworte ich die Organisation mehrerer Schulprojekte, koordiniere die Zusammenarbeit mit Journalisten sowie die Planung von Eigenpublikationen. Wie ich dazu gekommen bin.


In meinem Erststudium der Kulturanthropologie (B.A.) untersuchte ich – von einem weiten Kulturbegriff ausgehend – verschiedene Einflüsse auf die Kultur, unter anderem durch die Medien, die Globalisierung und den Tourismus. Als Kunstbegeisterte beschäftigte ich mich vor allem mit den Auswirkungen dieser Einflüsse auf die Kunstinszenierung in Museen. Dadurch wuchs mein Interesse an „hochkulturellen“ Themen, und es entstand der Wunsch, in diesem Bereich „Praxisluft“ zu schnuppern. Neben Praktika im Mainzer Kulturamt, im Theater und in der Veranstaltungsorganisation eines Kulturdenkmals informierte ich mich zunehmend über das Thema Kulturmanagement. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kultur rückte in mein Blickfeld. Ein halbjähriges Praktikum im Kulturengagement der Audi AG kam da gerade recht.


Das Studium in Ludwigsburg hat mir für meine jetzige Tätigkeit das nötige „Rüstzeug“ gegeben – aus heutiger Sicht ein umfassendes Repertoire an theoretischen und praxisrelevanten Werkzeugen. In meiner Masterarbeit widmete ich mich dem Thema Arts & Business und damit dem Ziel, mit Kunst und Kultureller Bildung in der Wirtschaft Kompetenzen zu vermitteln. Ein spannendes Thema, das zum Wegbereiter für meine heutige berufliche Tätigkeit im Bereich der Kulturellen Bildung wurde.