Chronik

2016
Das Jahr 2016 bringt eine Personalentscheidung mit sich: Nach rund 23 Jahren in Ludwigsburg wird Prof. Dr. Armin Klein Ende März 2017 in Pension gehen. Im Januar 2016 finden die Vorträge der eingeladenen Bewerberinnen und Bewerber statt; am Ende des Berufungsverfahrens ergeht der Ruf an Frau Prof. Dr. Andrea Hausmann, die zu diesem Zeitpunkt als Professorin für Kulturmanagement an der Viadrina Universität in Frankfurt / Oder lehrt. Frau Hausmann nimmt den Ruf an; sie wechselt zum 1. April 2017 nach Ludwigsburg.

 

2015
Das Institut für Kulturmanagement wird 25 Jahre alt und begeht seinen Geburtstag im Rahmen des Studierendenprojekts "Quintessenz Kultur", das fünf Veranstaltungen mit Kooperationspartnern aus dem Hochschul- und Kulturbetrieb organisiert (Leitung Prof. Dr. Thomas Knubben). Neben der Pädagogischen Hochschule als Veranstaltungsort sind die Akademie für darstellende Kunst in Ludwigsburg, die Akademie der bildenden Künste in Stuttgart, das Theaterhaus und das Literaturhaus in Stuttgart Gastgeber der Reihe. - Der erste Jahrgang studiert nach der neuen Studienordnung des reakkreditierten Masters "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement". Die vier Säulen des Kontaktstudiums erweisen sich als erfolgreich - allen voran die beiden Angebote "Kulturmanagement allgemein" und "Kulturmarketing".

 

2014
Der Master-Studiengang "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement" wird von der Agentur Acquin ohne Auflagen reakkreditiert. Mit dem Wintersemester 2014/15 wird die neue Studienordnung wirksam. Erstmals in der Geschichte des Instituts schreiben sich  nur Frauen für den Master-Studiengang ein. Vom 1. November 2014 an ergänzt die Kulturmanagerin Ellen Heidelberger M.A. das Team; sie ersetzt Andreas Schoenrock M.A., der zum 30. September 2014 ausgeschieden ist. Ellen Heidelberger betreut den Bereich IT und Datenmanagement und bereitet eine Doktorarbeit zum Thema "Wissensmanagement im Kulturbetrieb" vor (Betreuer: Prof. Dr. Thomas Knubben).


2013
Die Vorbereitungen für die Reakkreditierung des Master-Studiengangs "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement" konkretisieren sich; neue Seminarformen werden angedacht. Auch das Kontaktstudium Kulturmanagement zeigt sich flexibel: Mit seinem breiten Angebot in den Bereichen Kulturmarketing, Kulturbetriebssteuerung, Kulturfinanzierung und Kulturmanagement Allgemein kooperiert es nicht nur mit dem Kulturmanager-Programm des Goethe-Instituts, sondern auch mit einzelnen Verbänden und Kulturämtern in der Region. Gleichzeitig geht das langjährige Programm "Kulturmanager in Osteuropa" der Bosch-Stiftung zu Ende.


2012

Von Januar 2012 an bietet das Kontakt-Studium neben dem Zertifikat "Kulturmanagement" auch die neuen Abschlüsse "Kulturmarketing", "Kulturbetriebssteuerung" und "Kulturfinanzierung" an. Im März des Jahres erscheint "Der Kulturinfarkt", zu dessen Autoren Armin Klein gehört. Das Buch entfacht im Feuilleton, bei Kulturschaffenden und Kulturpolitikern eine bis zum Jahresende nicht abreißende Debatte. Es wird im September für den Deutschen Wirtschaftspreis der Frankfurter Buchmesse nominiert und im Dezember ins Italienische übersetzt. Gegen Jahresende beginnen die ersten Vorbereitungen für die Reakkreditierung des Master-Studiengangs "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement" im Jahr 2014.


2011

An das 20-jährige Bestehen des Studiengangs Kulturmanagement erinnert im Februar der Kongress  Taten.Drang.Kultur, an dem Kulturschaffende aus dem In- und Ausland teilnehmen. - Im Mai, nach Ende seines Vertrags, verlässt der IT-Experte Simon Frank das Institut, um künftig als freier Partner zur Verfügung zu stehen. Ihm folgt Andreas Schoenrock aus Berlin nach. Zum 1. Oktober geht, nach über 20 Jahren in Ludwigsburg, der Akademische Oberrat Ekkehard Jürgens in den Ruhestand. Als gelernter Journalist hat er zum Abschied noch ein neues Institutsmedium auf den Weg gebracht: den Newsletter, der über Ereignisse und Forschungsprojekte informiert. Für Ekkehard Jürgens kommt Dr. Christiane Dätsch aus Karlsruhe nach Ludwigsburg. - Zur gleichen Zeit bereiten sich die letzten Studierenden des berufsbegleitenden Masters auf ihre Abschlüsse im Frühjahr 2012 vor.


2010
Das weiterbildende Masterstudium "Kulturmanagement" für Berufspraktiker wird ausgesetzt, um mit den frei werdenden Kapazitäten das Kontaktstudium auszubauen.


2009
Der Master-Studiengang "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement" wird ohne Auflagen von der Akkreditierungsagentur Aquin akkreditiert.


2008
Mit Ende des Sommersemesters läuft das traditionelle Magisterstudium aus. Im Hintergrund wird an einem völlig neuen Curriculum (mit 20 Modulen) gearbeitet. Ab Wintersemester 2008/2009 startet dann auch im Präsenzstudium der neue, internationale "Master". Sein Doppeltitel – "Kulturwissenschaft und Kulturmanagement" – signalisiert die Beibehaltung des Ludwigsburger Alleinstellungsmerkmals. Trotz neuer Vorgaben durch den so genannten Bologna-Prozess soll auch in Zukunft nicht  auf die kulturwissenschaftliche Fundierung des Managementstudiums verzichtet werden.


2007
Dr. Patrick Glogner kommt zwischenzeitlich noch einmal zurück ans Institut. Er betreut die Akkreditierung für den berufsbegleitenden Masterstudiengang, vor allem die formal aufwändige Realisierung der Auflagen. Mit Erfolg, denn Ende des Jahres gibt die beauftragte Agentur "Aquin" grünes Licht. Das Ludwigsburger Masterstudium kann sich nun messen lassen an den internationalen Vergleichskriterien europäischer Hochschulen. – Dr. Glogner wechselt innerhalb der PH zum Institut für Sprachen, wo er den neuen Bachelor-Studiengang "Kultur- und Medienbildung" koordinierend aufbaut. Seine Nachfolge bei der Betreuung des berufsbegleitenden Masterstudiums "Kulturmanagement" tritt Yvonne Pröbstle an. Sie ist Absolventin des Ludwigsburger Magisterstudiums und hat davor in Augsburg und Wien Europäische Kulturgeschichte sowie Englische Literaturwissenschaft studiert.


2006

Erste öffentliche Präsentation der Businesspläne: Vier studentische "Teamlabors" führen mit großem Engagement vor, was sie in den letzten zwei Jahren gelernt haben. Ihre verschiedenen Übungsbetriebe wirken wie echt. Das "Teamlabor"-Konzept hat sich bewährt und soll zur Regel werden im Ludwigsburger Studium. - Im Mai findet der Kongress "Starke Marken" in Ludwigsburg statt, organisiert von Studierenden unter Leitung von Professor Dr. Armin Klein. Die Tagung ist Teil einer langjährig angelegten Veranstaltungsreihe unter dem Obertitel "Forum Kulturmarketing". - Mitte des Jahres endet der Vertrag von Patrick Glogner (promoviert seit 2005); Laurence Lachnit übernimmt die Betreuung des berufsbegleitenden Master-Aufbaustudiums. Sie hat in Paris und Montpellier Kulturmanagement studiert und verstärkt die internationale Orientierung des Instituts. Neu hinzu kommt auch Simon A. Frank, Kulturwissenschaftler und Medieninformatiker aus München. Er verantwortet den  EDV- und IT-Bereich; sein erstes Projekt ist die Realisierung des Website-Relaunchs (Premiere am 21. November).


2005

Als erster Honorarprofessor für Kulturmanagement erhält der Rektor der staatlichen Kunstakademie in Stuttgart, Dr. Ludger Hünnekens, diesen Ehrentitel. Die Laudatio zu seinen Ehren gibt erstmals Einblick in die aktuelle Absolventenstatistik: Demnach arbeiten rund 80% der 275 Ludwigsburger Master- und Magisterabsolventen tatsächlich im Kulturbereich. Befragt, ob sie ihre Entscheidung für ein Studium in Ludwigsburg wiederholen würden, antworten 90% mit "Ja".


2004

Erstmals organisiert das Institut einen "Studien-Informations-Tag"; seitdem gibt es jedes Jahr zu Beginn des Sommersemesters einen Tag der offenen Tür mit Kurzvorlesungen zum Reinschnuppern und Gesprächsrunden zur Studienberatung. - Als neues Modul im Curriculum wird das "Teamlabor" eingeführt. Motto: Studierende gründen einen neuen Kulturbetrieb. Am Beginn stehen eine Menge innovative Geschäftsideen sowie die Gründungschritte für entsprechenden Arbeitsgruppen; nach vier Semestern soll der Businessplan dieser Teams komplett sein.


2003

Das Ludwigsburger Institut macht Schlagzeilen: Zum ersten Mal in Deutschland wird Absolventen eines Kulturmanagement-Studium der neue akademische Titel "Master of Arts" verliehen. - Nach dem Weggang von Professor Heinrichs (2002 bis 2012 Rektor der Staatlichen Musikhochschule in Stuttgart) wird Dr. Thomas Knubben, der ehemalige Kulturreferent von Ravensburg, nach Ludwigsburg berufen. Professor Knubben übernimmt die Leitung des Magister-Aufbaustudiums. - Neu ist in diesem Jahr auch die Formulierung eines "mission statements"; an der Ausarbeitung nehmen Institutsmitglieder aus allen Bereichen teil, auch Studentenvertreter.


2000

Beginn des Master-Studiums für Berufstätige: Mit diesem berufsbegleitenden Aufbaustudium kann man zum "Master of Arts" gelangen. Dies ist neben Magister- und Kontaktstudium die dritte Säule des Ludwigsburger Angebots, was sich auch auf der neuen Homepage widerspiegelt (Relaunch 2000). - Als wissenschaftlicher Mitarbeiter übernimmt Patrick Glogner die Betreuung des Master-Studiums (Promotion 2005). - Das Institut feiert sein zehnjähriges Jubiläum, mit dabei ist auch sein Gründungsvater und Erstprofessor, Dr. Dr. Hannes Rettich (gest. 2004).


1997

Eine neue Promotionsordnung ermöglicht es studierten Kulturmanagern, in Ludwigsburg zum Dr. phil. zu promovieren. Diese Kombination ist einmalig in Deutschland.


1996

Der ehemalige Studiengang wird zum regelrechten "Institut". - Das Institut präsentiert sich erstmals im Internet. - Petra Schneidewind, studierte Betriebswirtin und erfahrene Controllerin, kommt als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Kollegium hinzu (und promoviert im Jahr 2000). - Ulrike Moser, gelernte Buchhändlerin und Sachbearbeiterin, übernimmt das Sekretariat (und vieles andere mehr).


1994

Nach der Pensionierung von Professor Rettich ist der Bewerberandrang um die Nachfolge in Ludwigsburg groß. Aus Marburg wird der dortige Kulturreferent, Dr. Armin Klein, an die PH Ludwigsburg berufen. Professor Klein übernimmt erst die Leitung des Kontaktstudiums, später auch des Master-Aufbaustudiums; sein besonderes Profil: Kulturmarketing.


1991

Aus Berlin kommt der Ex-Journalist Ekkehard Jürgens zum Team (als "Mittelbauer" und Medienexperte). - Das Magister-Studium beginnt. Mit diesem Aufbaustudium profiliert sich Ludwigsburg bis heute gegenüber anderen, thematisch vergleichbaren Angeboten. Das Besondere des Ludwigsburger Modells: die Kombination von Kulturmanagement und Kulturwissenschaft, von Anfang an gesichert durch zwei entsprechende Hauptfächer.


1990

Der Spiritus Rector der "Kunstkonzeption", Dr. Dr. Hannes Rettich, wird Gründungsprofessor des neuen Studiengangs "Öffentliche Kulturarbeit und Kulturmanagement". Geleitet wird der Aufbau von Professor Dr. Werner Heinrichs, dem ehemaligen Ludwigsburger Kulturamtsleiter und Experten des kommunalen Kulturbetriebs. Besondere Unterstützung erfährt das Projekt durch den damaligen Prorektor und späteren Rektor der PH, Prof. Dr. Hartmut Melenk. Im Herbst 1990 startet das Ludwigsburger Kulturmanagement mit einem Kontaktstudium für Berufstätige.

 

1989
In der "Kunstkonzeption" des Landes Baden-Württemberg wird vorgeschlagen, ein Studienangebot Kulturmanagement einzurichten - einerseits in Form eines Aufbaustudiums mit wissenschaftlichem Abschluss und andererseits in Form eines Kontaktstudiums zur berufsbegleitenden Fortbildung.