Eigenpublikationen 2014Eigenpublikationen 2014

Eigenpublikationen 2014

Kommunikation für die Kunst

Kultureinrichtungen geben einen nicht unerheblichen Teil ihres PR- und Marketing-Budgets für Werbung aus – häufig in gedruckter Form. Plakate und Anzeigen, Flyer und Broschüren sind geeignete Mittel, um Informationen zu verbreiten und sich selbst darzustellen. Gerade Selbstdarstellung wird in einer medialen Welt immer wichtiger. Doch welchen Kriterien folgt die verbale und visuelle Kommunikation von Kulturschaffenden? Welche Inhalte sind ihnen – auch im Hinblick auf die gewünschte Rezeption – wichtig?

 

Dieser Frage widmet sich das Projekt „Eigenpublikationen“, in dem 16 Studierende die Kommunikationsabsicht von Plakaten verschiedener Kunstsparten untersuchen (Leitung: Dr. Christiane Dätsch). Aufgeteilt in vier Gruppen analysierten die Studierenden im Sommersemester einen Korpus von je 50 Plakaten aus der Musikbranche, der darstellenden Kleinkunst, der bildenden Kunst und Kulturgeschichte.

 

Dabei zeigte sich, dass es bei Botschaft und Gestaltung der einzelnen Künste durchaus feine Unterschiede gibt. Allerdings war auch ein gemeinsamer Nenner zu erkennen: Im Gegensatz zur –häufig persuasiven - kommerziellen Werbung bleiben die Kulturveranstalter meist der Information als Kommunikationsziel treu. Warum? Dieser Frage gehen die Studierenden im Wintersemester in Interviews mit ausgewähltem Marketing- und PR-Verantwortlichen nach. Die Ergebnisse werden in einer kleinen Studie zusammengefasst.

 

 

Foto: Festspielhaus Baden-Baden

Die Studie

Hier finden Sie eine pdf der Studie.