NeuerscheinungenNeuerscheinungen

Neuerscheinungen

Handbuch Förder- und Freundeskreise

Andrea Hausmann / Antonia Liegel (Hrsg.) (2018): Handbuch Förder- und Freundeskreise in der Kultur. Rahmenbedingungen, Akteure und Management, Bielefeld (im Druck).

 

Wie lässt sich eine Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitution sowie Förder- und Freundeskreis erfolgreich gestalten? Das private Engagement der Förder- und Freundeskreise und ihrer Mitglieder ist für den Kulturbetrieb unentbehrlich – sei es in Museen und Kunsthallen, Orchestern oder Theatern. Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über die Rahmenbedingungen und Funktionsweisen der Förder- und Freundeskreise in der Kulturlandschaft. Namhafte Expert_innen analysieren die Managementprozesse in den unterschiedlichen Kultursparten und beleuchten die vielfältigen Interessen der Akteure, die in einer Wechselbeziehung mit den Förder- und Freundeskreisen stehen. Best-Practice-Beispiele zeigen, wie die Zusammenarbeit erfolgreich ausgestaltet werden kann.

Kulturelle Übersetzer

Christiane Dätsch (Hrsg.) (2018): Kulturelle Übersetzer. Kunst und Kulturmanagement im transkulturellen Kontext, Bielefeld.

 

Sind Künstler und Kulturvermittler kulturelle Übersetzer? Welche Rolle spielen Konzepte wie jenes der Transkulturalität? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der jetzt erschienene Sammelband, der den Terminus der kulturellen Übersetzung für den Kulturbetrieb fruchtbar zu machen versucht und dafür eine Brücke zwischen Kunst und Kulturmanagement schlägt. Diesen Brückenschlag ermöglichen Texte von insgesamt 22 Beiträgerinnen und Beiträger aus Kulturwissenschaft und Kulturmanagement sowie sechs Interviews mit Kulturschaffenden, die unterschiedliche Problemstellungen im Kulturbetrieb aufdecken. In sechs Kapiteln – zum Kunst- und Kulturbegriff, zum Künstler als Übersetzer, zum postkolonialen Diskurs, zum Wandel des Kanons angesichts von Migration, zum Thema Flucht und „Willkommenskultur“ sowie zu aktuellen Erkenntnissen des Kulturmanagements – wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und auf den Kulturbetrieb bezogen.

Kulturtourismus für alle?

Klein, Armin / Yvonne Pröbstle / Thomas Schmidt-Ott (Hrsg.) (2017): Kulturtourismus für alle? Neue Strategien für einen Wachstumsmarkt, Bielefeld.

 

Der Kulturtourismus ist im Wandel: Mit Angeboten abseits des klassischen Kulturbetriebs versuchen Veranstalter, auf veränderte Bedürfnisse von Reisenden zu reagieren. Doch gelingt es tatsächlich, Personenkreise jenseits des traditionellen Kulturpublikums zu erreichen? Und besteht am Ende gar die Aussicht auf einen Transfer zurück in den Kulturbetrieb? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der jSammelband „Kulturtourismus für alle? Neue Strategien für einen Wachstumsmarkt“, den Prof. Dr. Armin Klein, Dr. Yvonne Pröbstle und Dr. Thomas Schmidt-Ott herausgegeben haben. Er nimmt unter anderem Erscheinungsformen des Kulturtourismus in den Blick, die sich einer typischen Klassifizierung mittels Sparten und Institutionen entziehen. Fest steht: Der Wachstumsmarkt Kulturtourismus boomt weiter, doch die Angebote und Zielgruppen verändern sich gravierend – mit dem Ergebnis, dass sich der Kulturtourismus längst nicht mehr nur in den Kategorien des klassischen Kulturbetriebs denken lässt.

Die Moderne

Werner Heinrichs (2017): Die Moderne. Bilanz einer Epoche, Konstanz.

 

Die Epoche der Moderne, davon ist Werner Heinrichs überzeugt, wurde im 21. Jahrhundert vom digitalen Zeitalter abgelöst. Jetzt ist es an der Zeit, wissenschaftlich Bilanz zu ziehen: Wie kann die Moderne in ihrer Gesamtheit dargelegt werden? Welche Errungenschaften hat sie hervorgebracht? Sind ihre Werte, Ziele und Normen heute obsolet? In fünf Kapiteln beleuchtet Heinrichs die wesentlichen kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Aspekte der Epoche. Damit unterscheidet sich sein Ansatz von einschlägigen Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts, welche die Moderne vor allem als eine Zeit der Entwicklung der Künste und gesellschaftspolitischer Veränderungen wahrnehmen. Gedacht ist seine „Bilanz einer Epoche“ als Seminarbegleiter für Studierende aus wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen, ebenso wie für Leser, die ein grundsätzliches Interesse an Kultur und Geschichte haben.

Seewein

Thomas Knubben/ Andreas Schmauder (Hrsg.) (2016): Seewein. Weinkultur am Bodensee, Stuttgart.

 

Die Weinkultur ist ein Phänomen, in dem sich lokale Traditionen und globale Entwicklungen untrennbar vermengen. Über Jahrhunderte hinweg vielerorts elementare Grundlage einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung, des Kultur- und Alltagslebens ist Wein heute ein Lifestyleprodukt mit allen entsprechenden Merkmalen und Attributen, das weltweiten Austauschprozessen unterliegt. Das haben Weinmuseen neuen Typs wie die „WeinErlebnisWelt“ in Langenlois in Österreich, das „WiMu“ in Barolo und die „Cité du Vin“ in Bordeaux genau erkannt. Und dies war auch der Konzeptansatz für das „Vineum Bodensee“ in Meersburg, das Prof. Dr. Thomas Knubben als Kurator mitentwickelt hat, und zu dem er mit dem Historiker Andreas Schmauder das wissenschaftliche Begleitbuch herausgegeben hat.