Soll und Haben

Kaufmännisches Rechnungswesen

Das Rechnungswesen eines Betriebes hat ganz allgemein die Aufgabe, das betriebliche Geschehen in Zahlengrößen abzubilden. Es dient der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit und ist gleichzeitig Grundlage für Planungsüberlegungen. Neben diesen internen Zwecken bestehen die externen Aufgaben der Rechenschaftslegung und Information, dies übernimmt die Kaufmännische Buchführung auch bekannt als Doppelte Buchführung. Im Seminar werden die notwendigen Grundbegriffe und die Funktionsweise der kaufmännischen Buchführung erklärt. Anhand eines Fallbeispiels wird der Kreislauf der Rechnungslegung für ein Geschäftsjahr durchgearbeitet. Von Inventur über Inventar, Eröffnungsbilanz, den laufenden Geschäftsvorfällen bis hin zur Schlussbilanz und deren Interpretation.

 

Das Handwerkszeug des externen Rechnungswesens wird eingeführt: Aus-zahlungen/Einzahlungen, Ausgabe/Einnahme, Aufwand und Ertrag. Bei der Bilanzanalyse werden Fragen der Liquidität, Rentabilität und Finanzierung beantwortet. Ein kaufmännisches Rechnungswesen zu führen ist gesetzliche Pflicht. Das muss nicht schlecht sein, im Gegenteil sind die auf diese Weise entstehenden Informationen als Datenbasis von großem Wert. Den optimalen Nutzen daraus kann man ziehen, wenn man die Zusammenhänge im Gesamtsystem Rechnungs-wesen beherrscht. Die Zielsetzung des Seminars lautet folglich: Dazu befähigen, dass das externe Rechnungswesen als Informationslieferant für die Steuerung eines Kulturbetriebs optimal genutzt werden kann.

Literaturtipps

Schneidewind, Petra (2006): Betriebswirtschaft für das Kulturmanagement. Ein Handbuch, Bielefeld.

 

Engelhard, Werner / Hans Raffée / Barbara Wischermann (1996): Grundzüge der doppelten Buchführung, Wiesbaden.

 

Schneck, Ottmar (2010): BWL Basiswissen, Weinheim.