PR für die Stuttgarter Kultur

Welche Öffentlichkeitsarbeit braucht die Stuttgarter Kultur?

Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist reich an großen und kleinen Kultureinrichtungen: Wer bildende Kunst, Musik- und Sprechtheater, Konzerte oder Kulturgeschichte liebt, kann über das Angebot nicht klagen. Auch die freie Szene hat sich ihren Platz erobert. Zahlreiche dieser Veranstalter und Einrichtungen werden vom Kulturamt der Stadt Stuttgart gefördert.

 

Unterstützung zeigt sich jedoch nicht nur in barer Münze - auch kommunikative Angebote, um sein Zielpublikum zu erreichen, zählt das Kulturamt dazu. Daher versucht das Amt, seine Angebote einer effektiven On- und Offline-PR für die von ihr geförderten Einrichtungen zu verbessern. Doch was genau wird gebraucht? Welche Unterstützung wünschen sich die Kultureinrichtungen, und wie schätzen sie ihre eigene PR-Arbeit ein? Was wiederum wünschen sich die Besucher an Informationen von den Kultureinrichtungen, die sie präferieren, und welche Vertriebswege nutzen sie am liebsten?

 

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, arbeitete das Stuttgarter Kulturamt (Partner: Werner Stiefele) im Sommersemester 2017 mit dem Statistischen Amt der Stadt Stuttgart (Partner: Jochen Gieck) und 16 Ludwigsburger Studierenden in einem Projektseminar zusammen (Leitung: Dr. Christiane Dätsch). Nach einer Analysephase, in der sowohl Einrichtungen der so genannten Hochkultur als auch der Sozio- und der Stadtteilkultur im direkten Gespräch befragt wurden, stand die Entwicklung eines Fragebogens für die Besucher der Einrichtungen an, die sich an der Befragung beteiligten. Auch eine ausführlichere Online-Version des Fragebogens stand zur Verfügung. Abgeglichen wurden die so erhobenen Besuchermeinungen mit den Einschätzungen der Kultureinrichtungen über ihre PR, die gleichfalls in einer Online-Befragung erhoben wurden.

 

Im Wintersemester 2016/17 standen die Realisierun der Befragungen an, die Auswertung der Bögen, die Verschriftlichung der Ergebnisse und schließlich ihre Präsentation vor dem Ausschuss für Kultur und Medien der Stadt im März 2017. Diese erste vorläufige Verschriftlichung wurde im August 2017 im Kooperation mit dem Kulturamt und dem Statistischen Amt fertiggestellt (siehe rechts).

Foto: Georg Linsenmann

Abschlussbericht