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Die Neukonzeption eines Festivals

11.05.2020

Zu Gast am Mittwoch, 13.Mai, 18 Uhr: Jochen Sandig, der neue Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele, spricht beim ersten Sommer-Kulturdiskurs (Online-Meeting) über seinen Kurs


Die Ludwigsburger Schlossfestspiele zählen zu den ältesten Festivals im deutschsprachigen Raum, möchten aber auch eine modellhafte Positionierung für die Gegenwart ermöglichen: Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern der Internationalen Festspiele soll daher an einer offenen und nachhaltigen Gesellschaft der Zukunft mitgewirkt werden. Am 7. Mai 2020 hätte eigentlich die erste Spielzeit der Schlossfestspiele unter dem neuen Intendanten Jochen Sandig beginnen sollen – doch auch ihm machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung; alle Veranstaltungen mit Publikumsverkehr mussten angesagt werden.

 

Studierenden des Masterstudiengangs „Kulturwissenschaft und Kulturmanagement“ gibt Jochen Sandig am Mittwoch, 13. Mai, 18 Uhr, in einem Online-Meeting dennoch Auskunft: Mit ihnen spricht er über seine Ziele, die er mit der Neukonzeption des Festivals verfolgt. Sandig hat 1990 in Berlin das Kunsthaus Tacheles mitbegründet und einige Jahre geleitet. Später gründete er gemeinsam mit Sasha Waltz das internationale Tanzensemble Sasha Waltz & Guests, 1996 die Sophiensaele als Produktions- und Spielort für freies Theater. Nach einigen Jahren als Mitglied der Künstlerischen Leitung an der Schaubühne am Lehniner Platz gründete er 2006 das Kulturzentrum Radialsystem. Seit Oktober 2019 ist Jochen Sandig neuer Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

 

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich, Interessierte werden gebeten, sich unter sarah.schuhbauer(a)ph-ludwigsburg.de für das Gespräch anzumelden.

 

Foto: Jean Baptiste Millot


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