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Controlling und Risikomanagement

13.10.2020

14. Forum Theatercontrolling im "Corona-Zeiten": Beim hybriden Treffen vor Ort in Ludwigsburg und via Bildschirm stand das Risikomanagement erneut im Fokus


Die Corona-Pandemie hat den Alltag der Theater- und Orchesterbetriebe weiterhin fest im Griff. Grund genug, sich im 14. Forum Theater-Controlling am 8. Oktober erneut mit dem Thema„Risikomanagement – Risikocontrolling“ zu beschäftigen. Diesem Zweck war der erste Teil des Treffens gewidmet: Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor Ort in Ludwigsburg und im virtuellen Raum zusammengekommen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Diese bildeten zugleich die Basis für die anschließende Gruppenarbeit. Ein erstes Ergebnis: Die derzeitige Krise fördert die Bedeutung der Servicefunktion Controlling und legt vorhandene Schwächen, etwa in der Kommunikation, noch deutlicher offen. 

 

Drei Projektberichte gestalteten den Nachmittag: Geschäftsführer Torger Nelson und Elise Radeke (Leitung Kartenvertrieb) von der Tonhalle Düsseldorf berichteten über die Erlösoptimierung durch Saalplananpassungen und Preisgestaltung. Matthias Köster, Verwaltungsdirektor des Theaters Paderborn, stellte das Projekt „Theaterlytics“ vor, ein Softwareentwicklungsprojekt seines Hauses in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn, das ein Entscheidungsunterstützungssystem für Theaterbetriebe entwickeln will. Dritter im Bunde war Gabriel Cuypers, der die Ergebnisse seiner Masterarbeit „Geschäftsprozessmanagement an Opernhäusern“ vorstellte und mit der dargestellten akribischen Vorgehensweise eine lebhafte Diskussion auslöste.

 

Die Teilnehmenden waren erneut inspiriert von den vielen Anregungen und lobten die Organisatoren für die kontinuierliche Arbeit und das Wagnis einer ersten hybriden Veranstaltung, die großes Lob an die Technik auslöste.

 

Text / Foto: Petra Schneidewind

 

 


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