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Musikvermittlung und Dritte Orte

10.02.2021

Die neue Ausgabe des Magazins "KM -Kulturmanagement Network" enthält Beiträge aus Ludwigsburg - von Prof. Dr. Andrea Hausmann, Olivia Braun und Anna-Lena Reulein


Um den ökologischen Fußabdruck des Kulturbetriebs geht es in der 158. Ausgabe des Online-Magazins "KM - Kulturmanagement Network" hauptsächlich. Doch das Magazin enthält auch die Rubrik "... weiter denken", deren Beiträge in dieser Ausgabe aus Ludwigsburg stammen.

 

"Kultur theoretisch und praktisch - was sie wollen" lautet der Titel des Beitrags von Prof. Dr. Andrea Hausmann und Olivia Braun M.A., in dem sie die Ergebnisse ihrer Evaluation der Education-Arbeit von drei professionellen Orchestern in Baden-Württemberg - dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen - vorstellen. Dabei zeigte sich: Die meisten Befragten waren "ihrem" Orchester eng verbunden, gehörten zu den eifrigen Nutzerinnen und Nutzern der Vermittlungsangebote und lobten die Atmosphäre vor Ort. Allerdings wurde auch ein demografischer Faktor sichtbar: Die meisten Befragten waren älter als 50 Jahre, viele schon im Ruhestand. Um die Jugend besser zu erreichen, empfehlen die Autorinnen den Orchester, in digitale Angebote zu investieren und ihr Angebot auf diese Weise bekannt zu machen. 

 

Mit "Museen als Dritten Orten" beschäftigt sich Anna-Lena Reulein, aktuelle Studierende des Masterstudiengangs im 5. Semester. Ihr Beitrag, der eine Zusammenfassung ihrer jüngst eingereichten Masterarbeit zum Thema darlegt,  stellt die Frage, inwiefern das Konzept der "Dritten Orte" nach Ray Oldenburg ein Schlüssel für ein neues Museumsverständnis sein könnte. Die Autorin kommt zu dem Schluss: Erste Anwendungen de Konzepts auf Sonder-ausstellungen, aber auch Museumskonzepte, werden als positiv bewertet, die Wirkung des Konzepts als nachhaltig empfunden. So spricht Reulein am Ende positive Handlungsempfehlung für das Konzept aus - nicht ohne darauf hinzuweisen, dass das Konzept im Einzelfall immer an das jeweilige Museum, seinen Auftrag und seine Aufgaben, aber auch sein Publikum angepasst werden muss.

 

Zum Weiterlesen:

https://www.kulturmanagement.net/Magazin/Ausgabe-158-Oekologischer-Fussabdruck,223

 

 

Foto: Screenshot Kulturmanagement Newortk, Januar-/ Februar-Ausgabe


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