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Studien-Info-Tag: Interesse so groß wie nie zuvor
18.05.10 15:02
Alter: 2 yrs




Über 130 Interessierte waren hautnah und via Internet dabei.



60 Neugierige kamen am diesjährigen Studien-Informations-Tag in den Seminarraum des Ludwigsburger Instituts für Kulturmanagement. Über 70 weitere Interessierte verfolgten die „Minivorlesungen“ vor ihren Computern.

Die Dozenten des Instituts boten kurze Einblicke in ihre Forschungsfelder: Professor  Dr. Armin Klein erklärte die Bedeutung des Marketing für den Kulturbetrieb, Yvonne Pröbstle erläuterte an Beispielen erfolgreiche Konzepte des Kulturtourismus, Ekkehard Jürgens deutete die ökonomischen Anfänge der Schrift in Uruk (Mesopotamien) und Dr. Petra Schneidewind zeigte, wie aus einer Gründeridee ein Kulturbetrieb entsteht. Den Abschluss bildete die Präsentation eines studentischen „Teamlabors“.

Zwischen und nach den „Minivorlesungen“ fand ein reger Austausch unter den Gästen und den Studierenden des Instituts statt. Häufig ging es um konkrete Fragen bezüglich der Bewerbung sowie um die Voraussetzungen, die man als Anwärter auf einen der begehrten Studienplätze mitbringen sollte. Die Besucher bewiesen, dass sie sich bestens auf diesen Tag vorbereitet hatten. Überraschend war, dass einige  Teilnehmer bereits den diesjährigen Studien-Informations-Tag besuchten, obwohl sie sich aufgrund ihres aktuellen Studienstands erst 2011 in Ludwigsburg bewerben können.

Den Live-Übertragungen aus dem Seminarraum lauschten Interessierte aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus. Im Chat, der zeitgleich allen Fragenstellern offenstand, bedankten sich eine Studentin aus Wien sowie ein gebürtiger Venezuelaner, dass sie via Internet „dabei sein konnten“. Auch per eMail  war diesmal die Reichweite der Online-Anfragen extrem: Sie reichte von China und Russland bis über Uganda nach Kolumbien.

Hautnah dabei war ein 23-jähriger Student der Theater- und Medienwissenschaften aus Erlangen. Er hatte sich auf den Weg nach Ludwigsburg gemacht, damit er „nicht die Katze im Sack kauft“, wie er schelmisch die Chance, sich vor Ort ein Bild zu machen, beschrieb. Er lobte die Atmosphäre am Institut und die „ansprechende Aufmachung“ der Veranstaltung, die ihn animiert, in der folgenden Bewerbungsphase seine Unterlagen einzusenden.

Ganz ähnlich empfand es eine Studieninteressierte, die aktuell noch in Bayreuth ein Volontariat absolviert. Ihre Präferenz für Ludwigsburg gegenüber anderen Instituten rührt aus der langen Tradition des hiesigen Instituts für Kulturmanagement. Die studierte Musikwissenschaftlerin sieht in den praxisnahen Lerninhalten eine gute Basis für ihre Weiterqualifikation.

Thomas Meurer








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