Exkursion in die diesjährige Kulturhauptstadt Europas
Zur Halbzeit des Kulturhauptstadtjahres tauchten 21 Zweitsemester des Instituts für Kulturmanagement für fünf Tage in die „Kulturmetropole“ Essen und das Ruhrgebiet ein. Begleitet von Professor Dr. Thomas Knubben und Yvonne Pröbstle galt es, ein ereignisreiches Programm zu absolvieren: Zeche Zollverein, Ruhrmuseum, Museum Folkwang, Museum Küppersmühle, Museum Lehmbruck und Unperfekthaus Essen, um nur einige Institutionen zu nennen, die von den Studierenden in Augenschein genommen wurden.
„Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“. Mit diesem Slogan wird der Strukturwandel der einst größten Industrieregion Europas hin zu einer „Kulturmetropole“ beschrieben. An vielen Stellen im Ruhrgebiet, so konnten sich die künftigen Kulturmanager überzeugen, ist es gelungen, das brachliegende industrielle Erbe kulturell zu nutzen und zugleich ein kreatives Quartier der Kulturproduktion entstehen zu lassen.
Auf ihrer Exkursion sprachen die Ludwigsburger mit Verantwortlichen der Ruhr.2010 GmbH. Der Programmkoordinator Jürgen Fischer und Nadja Grizzo (Marketing/Kommunikation) zeigten sich mit dem bisherigen Verlauf äußerst zufrieden. Für die Sommerferien erwarten sie einen erneuten „Run“ auf die Leuchttürme des Kulturhauptstadtjahres, wie zum Beispiel auf die Zeche Zollverein. Trotz positiver Halbzeitbilanz betonte Grizzo, wie wichtig es sei, auch für den Rest des Jahres in die Kommunikationsoffensive zu gehen.
Ein ausführlicher Bericht mit Bildern von sämtlichen Höhepunkten der Exkursion ist in Arbeit. In Kürze wird dieser Bericht hier auch online einzusehen sein.
Text: Thomas Meurer
Bild: Lidia Jerke