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"Wandert die Öffentlichkeitsarbeit demnächst ganz ins Netz?"
08.01.12 14:47
Alter: 44 days




Zu Gast am vierten Abend der Reihe "Diskurs im Kulturbetrieb" am 24. Januar: Dominika Szope vom ZKM Karlsruhe - mit einem ungewöhnlichen PR-Konzept



Social Media und Web 2.0 sind in aller Munde. Schon jetzt bloggen und twittern zahlreiche Kulturbetriebe, sichern sich Fangemeinden auf Facebook und bieten auf ihren Websites den Service an, vollständige Flyer und Publikationen herunterzuladen - per pdf.

Hingegen schwindet, darf man Marktstudien glauben, die Wirkung der klassischen Werbung - ob als Plakat an Litfasssäulen oder Citylight-Poster, als Banner an Hauptbahnhöfen oder Anzeige in Fach- oder Publikumsmedien. Zugleich ist diese Form der PR die kostenintensivste: Werbeplätze, Vertrieb und Druck von Printmedien kosten die Kultureinrichtungen jedes Jahr viel Geld.

Daher hat das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe entschieden, einen eigenen Weg zu gehen: Printwerbung soll langfristig durch Information auf elektronischem Wege ersetzt werden. Doch geht das? Wird damit das klassische Publikum von Kultur weiterhin erreicht - oder verliert die Einrichtung auf die Dauer doch an Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum?

Diesen Fragen stellt sich Dominika Szope, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im ZKM, am Dienstag, 24. Januar, 19.15 Uhr, im Institut für Kulturmanagement in Ludwigsburg. "Wandert die Öffentlichkeitsarbeit demnächst ganz ins Netz?" fragen die Studierenden Simon Busch und Christoph Awe, die den Abend zugleich moderieren, und Dominika Szope antwortet. Sie stellt die generelle Machbarkeit einer solchen Entscheidung sowie deren Vor- und Nachteile nach einer ersten Testphase dar.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

Foto: netzspannung.org - Performing the Archive. Wissenkünste Inszenierung von Fleischmann & Strauss in YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten. Ausstellung 2007-09 im ZKM kuratiert von Peter Weibel. Quelle: netzspannung.org

 








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