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Prof. Dr. Armin Klein
Ort/Zeit: Mittwoch, 13.45 – 15.15 Uhr, Raum 5.005 (ehemals A026)
Veranstaltungsart: Seminar (Teilbereich 2.2)
Spätestens seit den Büchern von Richard E. Caves („Creative Industries") und Richard Florida („The Rise of the Creative Class") steht das Thema Kreativwirtschaft auch auf der Tagesordnung des Kulturmanagements in Deutschland. Beschränkten sich in den neunziger Jahren die sog. Kulturwirtschaftsberichte einzelner Bundesländer mehr oder weniger auf die deskriptive Statistik der einzelnen Kulturbranchen, so steht seit der Jahrtausendwende die viel spannendere Frage auf der Agenda: Wie lassen sich durch eine gezielte (Wirtschafts-)Förderungspolitik sog. „Creative Cluster" etablieren und stabilisieren? Welche Zielsetzungen und Strategien lassen sich hier beobachten? Und wie verhalten sich diese Kulturbetriebe zum traditionellen öffentlich getragenen Kulturbetrieb?
Das Seminar wird zunächst der Entstehung dieser Fragestellung in Großbritannien Anfang der neunziger Jahre nachgehen und dann eine Reihe von wegweisenden Kulturwirtschaftsberichten (so Österreich, Wien, Nordrhein-Westfalen usw.) analysieren.
Literaturempfehlungen:
Caves, Richard (2000): Creative Industries. Contracts between Art and Commerce, Cambridge (MA). Flordia, Richard (2002): The Rise of the Creative Class, New York. European Commission (2006): The Economy of Culture in Europe, Brüssel. Enquete Kommission „Kultur in Deutschland": Gutachten zum Thema „Kulturwirtschaft in Deutschland. Grundlagen, Probleme, Perspektiven" (unveröffentlicht 2006). Mandel, Birgit (2007): Die neuen Kulturunternehmer, Bielefeld.
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