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Sonstige Theaterformen

Prof. Dr. Armin Klein

Datum: Mi 12.00-13.30 Uhr, Beginn 24.10.2007, Raum 5.005

Veranstaltungsart: Seminar (Teilbereich 2.1)

Wenn in Deutschland von Theater die Rede ist, wird zunächst an die Staats- und Stadttheater und ihre über 200jährige Tradition gedacht. In der Tat steht Deutschland mit seinem System von mehr als 150 öffentlich getragenen Theatern einzigartig in der Welt dar. Auf dieses System wird ausführlich in der Vorlesung eingegangen. Aber Theater in Deutschland ist sehr viel mehr: es umfasst Freies Theater ebenso wie Laien- und Amateurtheater, kommerzielle Musicalhäuser und Unternehmenstheater, Kinder- und Jugendtheater ebenso wie neue Formen des Tanztheaters, die Arbeit der Landesbühnen und die Organisation von Theatergastspielen in Spielstätten ohne feste Häuser. Theater in Deutschland beinhaltet darüber hinaus eine Vielzahl von Festspielen und Festivals. Und nicht zu vergessen sind eine ganze Reihe großer (und mächtiger) Organisationen und Verbände, die das Geschehen „hinter den Kulissen“ ganz maßgeblich beeinflussen, wie etwa der Deutsche Bühnenverein, die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger GDBA oder etwa die INTHEGA). Wer das Theatersystem in Deutschland in seiner Komplexität verstehen will, kommt nicht umhin, dieses Zusammenspiel in seinen vielen Zusammenhängen genauer zu betrachten.

Eine Referatsliste liegt ab Ende des Sommersemesters im Sekretariat aus.

Literaturempfehlungen:

  • Brauneck, Manfred / Gerard Schneilin (1992): Theaterlexikon. Begriffe und Epochen, Bühnen und Ensembles, Reinbek bei Hamburg.

  • Brauneck, Manfred (1982): Theater im 20.Jahrhundert. Programmschriften, Stilperioden, Reformmodelle, Reinbek bei Hamburg.

  • Belgrad, Jürgen (Hrsg.): TheaterSpiel: Ästhetik des Schul- und Amateurtheaters, Baltmannsweiler.

  • Kurzenberger, Hajo (Hrsg.)(1998): Praktische Theaterwissenschaft, Hildesheim.

Eine Anmeldeliste liegt im Institutssekretariat aus.

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Übersicht Letzte Aktualisierung dieser Seite am 05.05.2011

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