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Gestoppter Wachstumstrend?

16.09.2020

Was bedeuten die Corona-Verordnungen für den Kulturbetrieb - langfristig? Darüber hat Prof. Dr. Thomas Knubben mit der Ludwigsburger Kreiszeitung gesprochen


Die Corona-Pandemie hat vielerorts für massive Einschnitte gesorgt - auch im Kulturbereich. "Er war seit Jahrzehnten immer auf Wachstum ausgerichtet", sagt Prof. Dr. Thomas Knubben in einem Interview mit der Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ): "Dieser Trend wird nun gebrochen." Das Nach- und möglicherweise auch Umdenken, das die Pandemie derzeit in vielen geselschaftlichen Bereichen auslöst, gehe auch an der Kultur nicht spurlos vorbei. "Der Kulturbereich ist strukturell, weil oft mit wenig Eigenkapital ausgestattet, besonders gefährdet."

 

Langfristig, so Knubben, könne vor allem der Kinosektor leiden, da er gleich vier Herausforderungen zu meistern habe: "Die Corona-Beschränkungen, die Streamingdienste, das traditionelle Sommerloch und die Verschiebung von Blockbusterfilmen, die die Grundfinanzierung der Kinos sicherstellen. Hier sind tatsächlich bleibende Schäden zu befürchten." Dennoch zeige die Krise in ihrer Gesamtheit auch positive Wirkung, zumindest beim Kulturrezipienten: Viele Menschen verstünden jetzt deutlicher, dass es sich ohne Kultur nicht gut leben lasse - sei es, weil sie auf passive Weise (als Unterhaltung oder  Bildungsinhalt) oder in aktiver Form (etwa als Mitmachangebot in Gesangs- und Musikvereinen) fehle.

 

Das ganze Interview ist nachlesbar unter

https://www.lkz.de/home_artikel,-es-gibt-bleibende-schaeden-_arid,606717.html

 

 

Foto: Screenshot e-paper- LKZ

 

 

 


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