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Runder Eindruck vom Rundfunk

18.07.2018

Exkursion des Seminars "Medien- und Pressearbeit": Der Besuch beim SWR Stuttgart machte es möglich, Rundfunkjournalisten bei der Arbeit über die Schulter zu schauen


Ein Seminar zum Thema Presse- und Medienarbeit bedeutet für angehende Kulturmanagerinnen und -manager vor allem eines: eine Einführung ins Handwerk des Pressesprechers. Häufig orientieren sich Pressemitteilungen und -fotos, Pressemappen und -konferenzen jedoch an den Arbeitsweisen und -rhythmen der schreibenden Zunft. Damit auch die elektronischen Medien nicht zu kurz kommen, machte eine Kurzexkursion am Ende des Seminars ins SWR-Funkhaus Stuttgart auch Begegnungen mit Rundfunkjournalisten und mit SWR-Pressesprecherin Marion Erös möglich.

 

Erös, seit über 20 Jahren in der PR-Abteilung des SWR Stuttgart tätig, gab einen Einblick in ihre Tätigkeit und einen Überblick über den Wandel der PR eines Rundfunksenders: Der Trend geht zunehmend hin zu einzelnen Kommunikationsanlässen mit Journalisten und zur Direktokommunikation mit dem Hörer, etwa in sozialen Medien oder bei Marketingaktionen. Diese werden in Stuttgart vor allem für die hier beheimateten Programme SWR 1 und SWR 4 realisiert, während das reichweitenstärkste Programm SWR 3 und der Kultursender SWR 2 von Baden-Baden aus kommen. 

 

Nach diesem Gespräch ging es in die Räume des Hörfunks, wo die Studierenden aus nächster Nähe eine SWR 1-live Moderation mitverfolgen konnten. Moderator Thomas Schmidt "fährt" seine Sendung mittlerweile nahezu allein, wie das Zusammenspiel von Musik, Moderation, Verkehrsfunk und Nachrichten im Fachjargon heißt. Im Anschluss wartete ein Kurzgespräch mit "SWR aktuell BW"- Fernsehmoderator Dieter Fritz auf die Gäste: Fritz war direkt nach dem Ende der Sendung zu den Studierenden gestoßen, um ihre Fragen zu beantworten. Die Besichtigung der Fernsehstudios und das Probesitzen auf dem roten Sofa der Sendung  "Landesschau Baden-Württemberg" gehörten zu den Höhepunkten der Führung - denn wer weiß, wann man auf diesem Sofa vielleicht einmal als Kulturmanager oder -schaffender vor laufender Kamera Platz nimmt?

 

Am Ende der knapp dreistündigen Führung hatten die angehenden Kulturmanager einen rundum positiven Eindruck vom "Riesen SWR" gewonnen, der ihnen zudem um einiges plastischer  geworden war - eine gute Voraussetzung für eine mögliche spätere Zusammenarbeit.

 

Foto: Ch. Dätsch


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